Welcher Augenschutz für welche Arbeit?
Eine Schutzbrille reicht bei Säge-, Bohr- und Schleifarbeiten als Schutz gegen umherfliegende Teilchen aus. Arbeiten Sie mit Flüssigkeiten, Staub oder Chemikalien, schließt eine Korbbrille ringsum ab und hält auch Spritzer von der Seite ab. Beim Schleifen mit großen Scheiben oder bei Arbeiten mit geschmolzenem Metall sollten Sie zusätzlich einen Gesichtsschutz tragen: Dieser schützt Ihr gesamtes Gesicht, ersetzt aber nicht die Brille darunter.
Überprüfen Sie die Kennzeichnung auf Glas und Rahmen: F, B oder A für Stoßfestigkeit, sowie Codes für Strahlung. Beim Schweißen gelten gesonderte Schweißerschutzstufen; schauen Sie dazu bitte bei der Schweißausrüstung nach.
Beschlagen und Kratzer vermeiden
Die zwei Gründe, warum Menschen ihre Brille abnehmen, sind Kondenswasser und Kratzer. Wählen Sie eine Ausführung mit Antibeschlagbeschichtung (Kennzeichnung N) und kratzfestem Glas (Kennzeichnung K), reinigen Sie die Gläser nass und niemals mit einem trockenen, staubigen Tuch und bewahren Sie die Brille in einem Etui statt lose im Werkzeugkasten auf.